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1978 to 1985 Informations

1986 to 1991 MAIN EVENTS

  

From 1986 to 1991, Gerry Joe Weise embarked on a large number of important European Art exhibitions, where the majority had musical performances of an experimental theatrical nature, while still retaining a bluesy style. The exhibition show-openings had solo concerts by  Gerry Joe Weise, or collaborations with international poets and artists. Weise has said that the principal influences of that period were Muddy Waters, James Blood Ulmer, Steve Reich, Derek Bailey, the Art Ensemble Of Chicago, and Karlheinz Stockhausen. These influences date back to 1978 in Sydney, where after playing with Rock-Blues groups Siren and Class, he joined the progressive fusion group Corroboree. Gerry Joe's 70s style was a lot like Tommy Bolin's (who toured with Albert King, recorded with Billy Cobham, and joined Deep Purple). Corroboree's all original repertoire had two outstanding composers : Polish keyboardist Cezary Skubiszewski who toured with bluesman Alexis Korner, and later became an award winning film-score composer; and Australian drummer Craig Collinge from the jazz influenced Manfred Mann's Chapter 3, who also was the replacement drummer for the Shadows.

When Gerry Joe Weise moved to Germany in 1980, he played in several blues formations, house bands and jazz clubs, culminate in jam sessions with the legendary Albert Collins, John Lee Hooker and B.B.King. Moving to Munich in 1982 he became a member of the experimental No Wave Jazz quintet : Tour De Force. The brass section, bass and drum players, were all Art school students, and the New York avant-garde style was the major influence and drive for the all original combo. But Gerry Joe kept an honest blues roots approach for his soloing and harmonies. By the time Weise began exhibiting across Europe in the mid 1980s, performance work and experimental music were not a new situation for him. In fact, the Blues is the thread which traverses through all of Gerry Joe's music : be it rock, jazz, country, experimental or avant-garde ; blues is the common denominator. Unfortunately a couple of misled journalists have tried to dismiss Gerry Joe Weise as a pub-rock guitarist, which is far from the truth. Although what one can state about Weise is that : for each new direction, each new experimentation, or each new style ; Gerry Joe Weise always comes back to the blues !

Texts by Ludovic Gibsson, updated by Jill Sanders.

 

The Class, Siren, Corroboree, web site.

 http://www.class-gerry-joe-weise.blogspot.com

 

 

 

EXHIBITIONS with CONCERT PERFORMANCES

 

1986 - Les Archers Cultural Center, Cambrai Fr. Oct 4 - 29. Solo performance Oct 4.

1987 - "TRANSMYTHIC EARTH INSTALLATIONS", CROUS Cultural Center, Rheims Fr. Sept 19 - Oct 31. Duo performance Sept 18 with Jean-Marie LeSidaner (French poet & writer).     Gerry Joe Weise & Jean-Marie LeSidaner french web site   

1987 - "TRANSMYTHIC EARTH INSTALLATIONS", Australian Embassy, Paris Fr. Sept 25 - Oct 30. Solo performance Oct 1.

1987 - "COMMON RITUAL", La Lisiere Gallery, Rheims. Dec 2 - 31. Trio performance Dec 5 with Jean-Marie LeSidaner and Jon Cockburn (Australian artist).

1988 - "COMMON RITUAL", Clin d'Oeil Gallery, Toulouse Fr. Jan 5 - 29. Duo performance Jan 5 with Jon Cockburn.

1988 - Australian Embassy, Bonn, Germany. April 20 - May 19. Solo performance April 20.

1988 - Australian Embassy, Brussels, Belgium. May 24 - June 28. Solo performance May 24.

1988 - "GRANDEUR NATURE", SBAC Centre d'Arts Plastiques Clamart, Paris. May 17 - June 5. Solo performance May 17.   

1988/89 - Espace 13 Cultural Center, Paris. Dec 13 1988 - Jan 11 1989. Solo performance Dec 12.

1989 - "EARTH MUSIC", Ocre d'Art Cultural Center, Chateauroux Fr. Feb 18 - March 12. Solo performance Feb 18.    

1989 - "RIMBAUD FESTIVAL", Grand Theater, Charleville-Mezieres Fr. March 23. Duo performances with the following French poets : Jean-Marie LeSidaner, François Squevin, Robert San Geroteo, Michel Mourot, Claude-Edmond Braulx, Yvette Barré-Barteaux, Franz Bartelt, François Hubert.

1989 - "INSTALLATION THNO", Sculpture Park, Tinos Island, Greece. Sept 1 - 21. Solo performance Sept 12.

1989 - Opus 65, Rheims. June 12 - July 3. "TRIO FLACHE" performance May 6 with Jean-Marie LeSidaner and Stephan Adams (Australian composer & vocalist). Repertoire : (1) Prélude en la mineur (Weise), (2) L'accent de Prague (LeSidaner), (3) Radio (Adams, LeSidaner, Weise), (4) Sydney dreaming (Adams), (5) Flag (LeSidaner), (6) Merci buckets (Adams, Weise).

1990 - "LOOKING UP / THE SACRED", Rimbaud Museum, Charleville-Mezieres. Feb 21 - April 15. "DUO FLACHE" performance Feb 21 with Jean-Marie LeSidaner.   

1991 - "UNDERWORLD EARTH WORKS", BK Gallery, Frankfurt, Germany. March 4 - April 14. Solo performance March 5.   

 

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The following text is from the German Newspaper GENERAL ANZEIGER :

AUSTRALIAN EMBASSY, Bonn

Exhibition April 20 - May 19, 1988.

Solo performance April 20.

GENERAL ANZEIGER NACHRICHTEN

Donnerstag, 21.April 1988

Bad Godesberg und Wachtberg

Kreisförmige Elemente tauchen in den abstrakten Bildern des Künstlers Gerry Joe Weise immer wieder auf.

Sein Hauptmotiv ist der Kreis.

Zeitgenössischer Maler stellt in der australischen Botschaft aus.

Abstrakte Bilder, meist ohne Titel: Gerry Joe Weise, ein zeitgenössischer Maler, eröffnete gestern in der australischen Botschaft eine Ausstellung einiger seiner Werke. Das Motto, unter das der 29jährige Australier seine Bilder selbst angeordnet hat, ist schlicht: "Gemälde" nennt er die Exposition. Einfach jedoch ist der Anspruch nicht, den er an seine Kunst stellt. Gerry Joe Weise möchte versuchen, mit seinen Bildern einen Eindruck zu vermitteln, der gleichzeitig "plastisch, musikalisch und magisch" ist. Die Form des Kreises ist seiner Meinung nach für dieses Vorhaben besonders geeignet, weil der Kreis das Symbol für das ewige Entstehen und Vergehen der Dinge, für den Zyklus des Lebens, ist. Die Darstellung der Kreisfiguren auf seinen Bildern erinnert an kosmische Planeten, an das Universum. Das Material, das er für seine Werke verwendet, ist Acrylfarbe auf Holz und Leinwand.

Gerry Joe Weise beschäftigt sich neben der Malerei intensiv mit Musik. Er begann seine musikalischen Studien mit elf Jahren. Für ihn sind Musik und Malerei untrennbar. Die Musik inspiriert ihn zur Malerei und umgekehrt. Auf ausgedehnten Reisen nach Europa und Nordafrika studierte er alte Kulturen, deren Eindrücke er in seinem Bildern verarbeitete.

1980 siedelte der in Sidney geborene Australier nach Europa über und lebte eine Zeitlang in Frankfurt am Main. Von 1982 bis 1984 wohnte und arbeite er in München, wo er einige Ausstellungen veranstaltete und mit seinem selbstentwickelten "Keine-Welle-Jazz" experimentierte. Er entwarf auch Aussenplastiken. Zur Zeit lebt Weise in Reims, Frankreich.

Die Bilder des Australiers waren in Europa schon in über 30 Ausstellungen zu sehen, und einige von ihnen hängen in Museen zeitgenössischer Kunst. Die Ausstellung im Informationszentrum der australischen Botschaft, Godesberger Allee, ist noch bis zum 19.Mai zu besichtigen. Danach wird sie in Brüssel gezigt.

 

The following text is from the German magazine MüNCHENER STADTZEITUNG : 

TOUR  DE  FORCE

1982/1984 No Wave Jazz quintet

MüNCHENER STADTZEITUNG

November  Nr 11/83  1983

IDEE OHNE WELLE - TOUR DE FORCE

So muss es kommen intensive Musik, spontan und durchdacht zugleich. Tour de Force sind fünf Musiker, die kompromisslos spass an ihrer Musik haben. Als ich zum Interviewtermin in ihrem übungsraum erschien, wollte ich erst einmal eine Stichprobe ihrer Livemusik haben. Aus zwei Stichproben wurde dann ein einstündiges schweisstreibendes Set - Tour De Force waren nicht zu bremsen.

Ihre Musik entzieht sich weitgehend allen Klischees; sie selbst nennen ihre Musik "No Wave". In No Wave lässt sich natürlich von Funk über Rock, bis zum Jazz viel hineininterpretieren. Ab und zu schimmern schon James Blood Ulmer, Shannon Jackson oder die Lounge Lizards durch, doch Tour De Force klingen in erster Linie nach Tour De Force. - Ein Klischee erfüllen sie jedoch; dass die abgehobenste Rockmusik aus den Gärkellern der Kunststudenten kommt. Vier von den Fünfen sind aktive Künstler, die immer wieder Austellungen haben.

Die musikalischen Laufbahnen der Musiker zeigen einmal mehr, dass der Jazz-Rock sich in eine Sackgasse verrannt hat. Bis auf den Bassisten Harald Ferner, der mehr aus der Blues-Ecke kommt (aber inzwischen hart und funky spielt - ohne Slap!) haben sie alle bis vor kurzem noch Jazz-Rock gespielt. Gitarrist Gerry Joe Weise stammt aus Australien und spielte dort mit Profis aus den Bands von Alexis Korner, Manfred Mann und Paul McCartney Fusion. Michael Kurz, Flöte-, Klarinetten- und Bassklarinettenspieler aus Osterreich kommt aus derselben Ecke und arbeitete schon mit Leuten von Embryo. Schlagzeuger Herbert Nauderer spielte mehr mit lokal bekannten Gruppen. Initiator von Tour De Force ist Saxophonist Wolfgang Mesch, der vor einiger Zelt die Band Superlippe gegründet hatte. Leider sagte sein unkommerzielles Konzept den damaligen Mitmusikern, die sich an die Neue Deutsche Welle hängen wollten, nicht zu, er wurde einfach aus seiner eigenen Band gedrängt.

In Tour De Force sehen alle Ideen weitgehend verwirklicht. Die Stücke entstehen gemeinsam. Einer hat eine Idee, auf die dann das Arrangement aufgebaut wird. Da gibt es rasende Bläserthemen, funkige, swingende oder aufgelöste Rhythmusteppiche und auch die für No Wave so typischen, von allen fünf Musikern parallel gespielten Linien. In jedem Stück hat jeder Musiker seine Ideen eingebracht. "Würde ein anderer Musiker dazukommen, wäre der Sound der Band vollkommen anders" meint Wolfgang Mesch. "Wir wollen niemandem nacheifern. Wir wollen auch nicht nur schnell und laut spielen, sondern vor allem intensiv". Das ist ja wohl auch die richtige Mischung. Um noch mehr Intensivität zu bekommen, wollen sie in nächster Zeit möglichst viel auftreten. Durch viel Routine wollen sie sich auch ein grösseres Mass an Spontanität erarbeiten, so dass man auch einmal unarrangiert spielen kann.

Doch das erfordert natürlich ein perfektes Zussammenspiel aller Musiker, das nach knapp sechs Monaten noch gar nicht ausgereift sein kann. Doch es fällt auf, wie genau sich die Musiker gegenseitig zuhören und aufeinander eingehen. Für mich ist Tour De Force die erfreulichste Entdeckung, die man dieses Jahr auf der Münchener Szene machen konnte. Wer sie live hören will - sie spielen am 6. und 7. Dezember in der Unterfahrt.

Adrian Kreye

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